Ein etwas anderes Konjunkturprogramm
In Rezessionszeiten muss man alles tun, um die Wirtschaft zu stabilisieren und den Konsum zu stützen. So und so ähnlich hören sich die Statements eigentlich aller Politiker an.
Nun gut, die Kanzlerin ergänzt in diesem Zusammenhang gerne „ausgeschlossen sind aber Steuersenkungen“. Aber – abgesehen davon – warum lassen die Politiker wenigstens nicht nur keine Taten folgen, das ist man ja wenigstens gewohnt – sondern beschließen auch noch das genaue Gegenteil?
Der jüngste Coup:
Pünktlich zum 1.1.2009 steigen nicht nur die Beiträge zur Krankenversicherung. Nein auch die Umlagen U1 und U2, die von Ihnen als Arbeitgeber zum Ausgleich der Aufwendungen bei Krankheit und Mutterschaft zu zahlen sind, werden erhöht beziehungsweise wieder eingeführt.
Die Umlage U1 für den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit beträgt ab dem 1. Januar 2009 0,6 Prozent und ist zu zahlen, wenn maximal 30 Mitarbeiter beschäftigt werden. Die Umlage U2 für den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Mutterschaft, die von allen Arbeitgebern zu zahlen ist, wird ab Januar 2009 wieder erhoben und beträgt 0,07 Prozent.
Das nenne ich mal ein Konjunkturprogramm …
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