Wenn Ratten reden
Ist Weihnachten nicht die Zeit der Liebe und der Güte?
Du meine Güte – das hat aber der Berliner Stadtrat Henner Schmidt (FDP) falsch verstanden. Er wollte nämlich so gütig sein, Berlin ein wenig von seiner Rattenplage zu befreien. Und hat deshalb folgenden Vorschlag gemacht:
Leute, die sonst auch Flaschen sammeln, sollten Ratten sammeln und für jede tote Ratte 1 Euro bekommen.“ Übersetzt: Arme Menschen sollen Ratten fangen.
Erstaunlich finde ich übrigens auch einige der Reaktionen auf diesen Vorschlag:
„Experten“ warnen, dass Rattenfangen keine Sache von „Amateuren“ sein darf. Sprich: Der Berliner Schädlingsbekämpfungsverband in Form seines Chefs, Mario Heising, fürchtet um sein Geschäft.
Das Gesundheitsamt gibt zu bedenken, dass es auch Menschen geben könnte, die gezüchtete Ratten abgeben, und fordert klare Regelungen.
Und die Präsidentin des Sozialverbandes Vdk Deutschland empört sich:
„Vielleicht sollte Herr Schmidt mal mit seinen Fraktionskollegen einen Selbstversuch machen, damit er sieht, was er mit seiner Aussage angerichtet hat. Ich frage mich, was dieser Herr überhaupt noch im Kopf hat … Dagegen sind die Vorschläge des Berliner Finanzsenators Thilo Sarazin ja fast noch menschlich.“ Zur Erinnerung:
Er hatte im Frühjahr Hartz-IV-Empfängern vorgerechnet, für bereits 3,76 Euro gäbe es 3 volle Mahlzeiten pro Tag. Im Sommer riet er dann den armen Deutschen, im Winter in der Wohnung einfach einen dicken Pullover anziehen, anstatt die Heizung hochzudrehen.
Übrigens: Herr Schmidt möchte keinen Selbstversuch starten. Für 1 Euro arbeitet ein anständiger Politiker nicht …


Man stelle sich bei dem absurden Vorschlag mal vor das dann viele verzweifelte Menschen mit Geldnot Garagen Kellerverschläge nutzen würden um Ratten zu züchten . Und diese Ratten dann töten müßten zu Hauf . Wenn Menschen dabei wären die einfach nicht mal eine Ratte töten können würden diese die in Mengen frei laufen lassen . Wir hätten eine Katastrophe in noch ungeahnter Dimension zu erwarten . Statt weniger Ratten währen es unvorstellbar kurzer Zeit eine Rattenplage mit all seinen Folgen wie im Mittelalter Seuchen wären wieder an der Tagesordnung . Dieser Politiker sollte mal seinen Menschenverstand einschalten und die Tragweite seines Vorschlages überdenken .Ein Thriller könnte auch nich besser erfunden werden .