Steins Blog

8. April 2009

Mehdorn will nicht auf das Geld verzichten!

Jetzt ist die Empörung aber mal wieder künstlich groß. Nachdem Hartmut Mehdorn vom Posten des Bahnvorstandes zurückgetreten wurde, verzichtet er nicht auf das ihm noch zustehende Geld aus dem bis 2011 laufenden Vertrag. Prompt läuft das deutsche Empörungs-Karussell an.

„Es kann nicht sein, dass ein Manager, der die Eisenbahner nachweisbar hat ausspähen lassen, jetzt solche Ansprüche stellt“, sagte Claus Weselsky, Chef der Lokführer-Gewerkschaft GDL.

Kann man nicht? Das ist eine interessante Frage.

Verkehrspolitiker von Grünen und FDP warfen dem Manager Dreistigkeit und fehlendes Unrechtsbewusstsein vor.

Muss er das haben? Oder sollte in Deutschland nicht weiterhin die Devise gelten: „Vertrag ist Vertrag?“

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