Diese Woche scheint E-Mail-Woche zu sein. Aber diese Anfrage hat wirklich Spaß gemacht – auch wenn sie einen ganz anderen meiner Newsletter betrifft.
Für den Verband der Redenschreiber deutscher Sprache gebe ich den (für Leser kostenlosen) Rede-Newsletter heraus. Hier finden Sie Tipps zum Redenschreiben, Redenhalten und – natürlich – rund um Rede-Trends, gute Präsentationen und typische Situationen um den Rede- oder Präsentationsanlass.
Nun will ein Leser von mir wissen, was er denn tun kann, wenn er während einer Rede von einem Menschen im Publikum immer wieder verbal angegriffen wird.
Da hätte ich doch auch glatt einen Tipp für Sie:
Angriffe kontern – wenn gar nichts mehr hilft: 12 Tiefschlag-Beleidigungen
Es gibt sie ja tatsächlich: Störer, Schwafler, Sturköpfe und andere feindselige Per-sonen, denen Sie mit Argumenten, guten Worten oder humorvollem Kontern nicht beikommen können.
Was aber tun?
In solchen Situationen hilft als letztes Mittel oft nur eine gezielt eingesetzte Beleidigung, um dem Angreifer den Mund zu stopfen. Hier meine 12 Lieblingsbeleidigungen, die Sie aber bitte wirklich nur in ausweglosen Situationen verwenden sollten – das heißt dann, wenn Ihre vorherigen, auf Verständigung gerichteten Versuche fehlgeschlagen sind, oder dann, wenn Sie genau wissen, dass der Angreifer nur auf Streit aus ist (ein Dank übrigens an Manfred Engel, Chefredakteur von „Der Reden-Berater“, der bei dieser Zusammenstellung tatkräftig mitgeholfen hat):
- „Ein Tag ohne Sie ist wie ein Monat Urlaub.“
- „Falls ich Sie beleidigt habe, freut mich das.“
- „Sie verschönern jeden Raum beim Verlassen.“
- „Ich bin nicht schwerhörig. Ich ignoriere Sie einfach.“
- „Ich habe zwei Minuten Zeit. Sagen Sie mir alles, was Sie wissen!“
- „Gibt es eine Medizin gegen Ihre Anfälle?“
- „Reden Sie einfach weiter – irgendwann wird schon was Sinnvolles dabei sein.“
- „Jedes Mal, wenn ich Sie anschaue, frage ich mich: Was wollte die Natur?“
- „Ich vergesse nie ein Gesicht, aber in Ihrem Fall mache ich eine Ausnahme.“
- „Es gibt viele Möglichkeiten, einen guten Eindruck zu machen. Warum lassen Sie alle ungenutzt?“
- „Warum gehen wir beiden nicht irgendwohin, wo jeder von uns allein sein kann?“
- „Bei Ihnen bräuchte man ein Hörgerät. Das könnte man abschalten.“
Haben Sie auch eine Lieblingsbeleidigung? Dann schreiben Sie doch mal an stein@bwr-media.de. Ich bin gespannt!



Sehr geehrter Herr Stein,
ich bin ein begeisterter Leser Ihrer Newsletter und möchte zu Ihrer Frage
Lieblingsbeleidigung Antworten beisteuern:
“Sie müssen noch Geschwister haben, denn einer allein kann nicht so dumm
sein.”
“Wenn Unwissenheit lang machen würde, könnten manche Leute den Mond kniend
am A…… lecken.”
“Kennen Sie etwas, was flüssiger ist als Wasser? Sie sind überflüssig.”
Freundliche Grüße aus Jena und eine schöne Woche
Thomas Volenec
Hallo Herr Stein
Hier ein wirklich schöner Spruch für Ihre Sammlung.
“Sind Sie so dumm oder nehmen Sie Unterricht.”
Ihre Sprüche sind sicherlich im Notfall auch sehr hilfreich.
Vielen Dank und schöne Grüße
KM
Ich würde mich gern mit Ihnen geistig duellieren, muss aber feststellen, dass Sie unbewaffnet sind.
Liebe Grüße
KR
…hoffentlich fällt mir im richtigen Moment der richtige Spruch wieder ein … sind echt super.
Ich hätte da auch noch einen …
“Wenn Dummheit quietschen würde, müssten Sie den ganzen Tag mit `ner Ölkanne `rumlaufen”
Was ist der Unterschied zwischen einem Frosch, der eine Fliege verschluckt hat und Ihnen?
Der Frosch hat mehr Hirn im Bauch …….