Doris Lessing, die Literaturpreisträgerin und lange Jahre der Emanzipationsbewegung zugetan, wettert heute über deren Folgen: „Die dümmsten, ungebildeten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren.“
Sophia Loren sagt: „Die Emanzipation wäre glaubwürdiger, wenn sie nicht so häufig von Frauen vertreten würde, die in der Liebe zu kurz gekommen sind.“
Und Alex Winter sagt: „Emanzipation ist die Kunst, auf eigenen Füßen zu stehen und trotzdem in fremden Armen zu liegen.“ Aber Alex Winter ist ja auch ein Mann …
Wie komme ich drauf?
Heute muss ich beruflich mal wieder durch die Weltgeschichte fliegen und habe im Flugzeug ausreichend Zeit, die aktuelle Ausgabe des „Focus“ zu studieren. Im Titelthema geht es darum, dass mittlerweile nicht mehr die Frauen diejenigen sind, die sich emanzipieren müssen, sondern die Männer. Weil es die Frauen mit der Emanzipation übertrieben haben. Oder weil sich die Männer nicht mehr trauen, sich gegen die emanzipierten Frauen durchzusetzen. Und weil die Jungs heute so schrecklich faul sind. Irgendwie so was.
Trotzdem muss ich Doris Lessing widersprechen:
Obwohl ich selbstverständlich ein herzlicher, freundlicher und intelligenter Mann bin, wurde ich noch nie von einer dummen, ungebildeten und scheußlichen Frau beleidigt. Nicht mal von einer halbdummen, nur halbgebildeten und nur mäßig scheußlichen Frau.
Muss ich mir jetzt Sorgen um mich machen?
Heißt das jetzt, dass mich emanzipierte Frauen nicht wahrnehmen? Oder dass mich nur dumme scheußliche Frauen nicht wahrnehmen? Oder dass mich lediglich die dummen, scheußlichen der emanzipierten Frauen nicht wahrnehmen?
Wenn man als Mann über solche Fragen nachdenkt, ist es ja kein Wunder, dass man vollkommen verwirrt durch das Leben rennt. So steht es ja auch in Focus: Männer sind zutiefst verunsichert. Und – ich gebe es ehrlich zu – wenn ich so etwas lese, bin ich etwas verunsichert. Und so etwas macht sehr unsicher.
Zumal ich lesen muss:
„In vielen Bereichen haben heute die Frauen die Männer bereits abgehängt …“
Die Begründung wird auch gleich mitgeliefert: weil viele (vor allem jüngere und
Jungmänner) lieber abhängen, als sich anzustrengen.
Logische Schlussfolgerung:
Wer abhängt, wird abgehangen.
Aber wie ist es mit Frauen, die aufhängen?
Zum Beispiel Wäsche. Gilt hier dann die Regel: „Wer aufhängt, wird …“ Man darf es ja gar nicht aussprechen. Schon gar nicht als Mann. Trotzdem muss ich jetzt, aller Emanzipation zum Trotz, endlich mal aufräumen:
Sind Sie Frau und auch der Meinung, dass es eine himmelschreiende Ungerechtigkeit ist, dass Frauen auch heute noch 23 Prozent weniger verdienen als Männer?
Haha! Reingefallen! Denn diese Zahl, die man überall lesen kann, s t i m m t g a r
n i c h t!!!!!!
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Ja, jetzt ist es an der Zeit, mit einer der großen Lügen der Zeit aufzuräumen:
Bei dem durchschnittlichen Stundenlohn, der Frauen mit 23 Prozent benachteiligt sieht, werden nach den Ergebnissen einer seriösen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
„nicht etwa gleiche Tätigkeiten verglichen, sondern es wird für alle Arbeitnehmereinkommen von allen Männern und Frauen ein fiktiver Durchschnitt berechnet und verglichen. Dabei werden Faktoren wie unterschiedliche Berufs- und Branchenwahl oder Erwerbsbiografien nicht berücksichtigt.“
Mehr noch:
„Von den 23 Prozent Unterschied bleibt bei genauer Betrachtung lediglich ein „unerklärter Rest von 2 bis 3 Prozent!“
Und wieso?
Haha! Die Frauen sind selber schuld! Focus schreibt:
„Adam Mustermann und Eva Mustermann nehmen sich offenbar die Freiheit, bei der Gestaltung ihres Lebens verschiedene Positionen zu setzen. Zu Gunsten von Eva formuliert: Sie ist in der Regel nicht so verrückt, den Sinn des Lebens ausschließlich im Job zu suchen.“
Heißt doch wohl andersherum:
Weil wir Männer in der Jugend abhängen, müssen wir uns später reinhängen, damit die Frauen nicht durchhängen.
So also läuft das mit der Emanzipation. Und endlich, endlich habe ich es verstanden!
Stopp! – Ich habe noch etwas verstanden – ohne einen zweiten Gratis-Download geht es nicht:
Deshalb habe ich gleich mal eine Frage:



Ich schlage vor ein Friedensangebot:
ich bin eine Frau und blöd, so brauche ich Hilfe zu Korrektur, blöd aber dass Blog-Text http://lola-yola-blog.yolasite.com/ nachträglich nicht mehr korrigeren kann (nach Publishing) und wie soll ich meine Scheibfehlern korriegeren dann? Ausserdem bin ich so blöd, kann kein spanisch, französish (nehme nicht in Mund) und japaisch, kann jemand mir helfen? So es gibt tolle Klips, schöne Musik und kein Mensch versteht was gemeint aber wir leben in “Globalisierungs” Zeit nicht war… naja ich rede nichts mehr über Emancipation, das war gestern heute ist Globalierung Thema und Kommunikatin… zwischen Sprachen und Menschen