Wie sich die Zeiten ändern…finden Sie nicht auch?

Freitag 26. Februar 2010 von admin
Kategorie: Allgemein |
Merken »
RSS Feed »
Versenden »
Kommentieren »
Twitter Mich »

mittwoch_260210Zensierte Kindheit

Kennen Sie die Erzählung: „Wie haben wir das bloß überlebt?“ Es geht um Menschen wie Sie und mich, die als Kinder noch auf der Straße spielen konnten (und durften). Kleiner Auszug:

Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen.

Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.

Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

Wir hatten Freunde!!!
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten.

Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.

Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken.

Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei!

So etwas!

Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen!

———————————————————————————————————–
- Anzeige –

Gratis-Download

Sie müssen sich trennen, aber wissen nicht wie?

Dann kommt dieser neue und umfassende Gratis-Ratgeber für Sie wie gerufen! Es ist die 128-teilige Praxis-Vorlagen-Box „Rechtssicher kündigen“ – und sie enthält wirklich alles, was Sie als Arbeitgeber … als Führungskraft … als Personalverantwortlicher benötigen, um ohne Wenn und Aber (vor allem aber ohne Arbeitsgericht) sagen zu können: „Es ist aus und vorbei.“

Egal ob verhaltens-, personen- oder betriebsbedingte Kündigung: Diese 128-teilige Praxis-Vorlagen-Box „Rechtssicher kündigen“ enthält wirklich alle Checklisten, Rechtstipps, Vorlagen und natürlich auch Musterschreiben, die Sie bei einer Kündigung benötigen – und mit denen Sie sicherstellen, rechtlich alles richtig zu machen.

Diese Box ist anwaltsgeprüft …

… und gratis für Sie. Sie kommt per kostenlosen Sofort-Download zu Ihnen, wenn Sie jetzt hier klicken.

Ihr Vorteil:

Die Checklisten, Vorlagen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen aus dieser Vorlagenbox sind rechtlich auf dem allerneusten Stand. Sie können kein wichtiges neues Urteil übersehen, sie werden in keine Falle tappen.

Wenn Sie so viel Rechtssicherheit beim Thema Kündigung haben möchten – dann lassen Sie sich als Arbeitgeber diese 128-teilige Praxis-Vorlagen-Box „Rechtssicher kündigen“ nicht entgehen.
1 Klick hier – und gleich ist sie bei Ihnen! Klicken Sie jetzt.

—————————————————————————————————————

Wie ich darauf komme?

Ich bin über die Neuauflage einiger Folgen der Sesamstraße aus 1969 gestoßen, der Kinderserie meiner Kindheit. Und siehe da …

In den USA werden die neu auf DVD erschienenen Ur-Folgen der Serie mit dem Warnhinweis ausgeliefert: „Diese Episoden sind für Erwachsene bestimmt und entsprechen eventuell nicht den Bedürfnissen von Vorschülern.“

Was müssen sich die Redakteure beim Anblick der alten Folgen gegruselt haben … Da leben Ernie und Bert, zwei seltsame Kerle, zusammen in einer Kellerwohnung … ein grünes Wuschelwesen mit zynischer Lebenseinstellung erzählt von seinen Depressionen und ein verfressenes Krümelmonster mampft unaufhörlich Kekse, oft sogar mit der Verpackung. Einmal fraß es aus Versehen eine Pfeife mit auf – bei der Neuauflage der DVD wurde die Szene herausgeschnitten.

„Inzwischen isst das Krümelmonster übrigens Apfelschnitze und Kohlrabi. Manchmal darf es sich noch einen Keks genehmigen, allerdings nur einen Vollkornkeks. Damit das blaue Monster immer wieder an eine gesundheitsbewusste Ernährung erinnert wird, wird es von einer Karotte, einer Aubergine und einem Obstchor begleitet“, schreibt Robert Griesbeck in seinem Buch „Grauen des Alltags“.

Ja, und was ist in nochmal 30, 40 Jahren? Ich mag gar nicht daran  denken …

 

Artikel kommentieren

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus!