Das sollten Sie wissen, wenn Sie eine Politesse beschimpfen

Freitag 21. Mai 2010 von admin
Kategorie: Allgemein |
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freitag_210510Was Sie am Wochenende NICHT sagen sollten

Am Wochenende werden Rekordstaus erwartet. Pfingsten …  Und es ist schon merkwürdig: Während wir feiern, dass der Herr vom Himmel fuhr, fährt merkwürdigerweise an diesem Wochenende nichts mehr. Weil man im Stau steht.

Trotzdem sollten Sie sich so manche Flucherei gegenüber Ordnungshütern ersparen, denn die Zeitschrift „Capital aktuell“ hat die teuersten Vergehen im Straßenverkehr aufgelistet:

  • Stinkefinger zeigen: 600 bis 4.000 Euro.
  • „Leck mich doch!“ rufen: 300 Euro. Solange kein Stinkefinger dabei ist …
  • Vogel zeigen kostet so um die 700 Euro … Natürlich, ohne auch noch „Leck mich!“ zu rufen …
  • Die Aussage: „Idioten, ihr gehört in die Nervenheilanstalt!“ zwei Verkehrspolizisten zugerufen, kostet 1.500 Euro. Tipp: Je ausformulierter der Satz, desto teurer. Seien Sie also sparsam – dann können Sie sparen!
  • „Fieses Miststück“: bis zu 2.500 Euro
  • Witzbold: 300 Euro. (Was kostet dann wohl: „Du fieses Miststück bist ein echter Witzbold?!“)
  • „Zu dumm zu schreiben“ sollten Sie Politessen oder Polizisten nicht zurufen: Kostet 2.500 Euro. Vorausgesetzt, Sie werden aufgeschrieben …
  • Raubritter: 1.500 Euro (womit der Raubritter bei diesen Preisen eigentlich nur beweist, dass er wirklich ein solcher ist!)

Kleiner Extra-Tipp:
Sie können statt „Raubritter“ aber „Wegelagerer“ rufen. Denn Capital berichtet: „Ein Autofahrer, der bei einer Verkehrskontrolle einen Polizisten als ‚Wegelagerer‘ bezeichnet hatte, war 2004 in erster und zweiter Instanz zu 30 beziehungsweise 15 Tagessätzen verurteilt worden. Doch in der Revision wurde er vom Beleidigungsvorwurf freigesprochen. Die Begründung des Bayerischen Obersten Landesgerichtes lautete, dass dieser Begriff in der konkreten Situation vom Grundrecht auf Meinungsfreiheit gedeckt war.“

  • „Alte Sau“: 2.500 Euro. Womit bewiesen ist, dass Säue teurer als Raubritter sind. Ein möglicher Grund dafür, warum Raubritter ausgestorben sind. Die fanden sich zu billig.
  • Auch an ein geklopptes Schnitzel zu denken und „Bekloppter“ zu rufen, empfiehlt sich nicht. Das kostet auch durchschnittlich 300 Euro. Da kann man eine Menge gekloppter Schnitzel für kaufen …

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Machen Sie Pfingsten doch einfach mal Folgendes:

Denken Sie sich im Fall der Fälle all das nur – und freuen Sie sich über das viele Geld, das Sie über Pfingsten dadurch verdient haben, dass Sie sich Ihren Teil nur gedacht, aber wirklich nichts gesagt haben … Wetten, dass das ertragreiche Pfingsttage werden …

IHNEN wünsche ich aber nicht nur ertragreiche, sondern auf jeden Fall erholsame Pfingsttage. MIR wünsche ich, dass wir uns auch in der kommenden Woche wiederlesen!

3 Kommentare zu “Das sollten Sie wissen, wenn Sie eine Politesse beschimpfen”

  1. Von Hans Ulrich:

    Das Ausrufen u.a. der genannten Beispiele gegenüber einem als solchen ausgewiesenen Ordnungshüter zeugt von der Unbeherrschtheit der Verkehrsteilnehmer, entstanden von dem Wissen über die eigenen Unzulänglichkeiten – haben sie doch die zur Beanstandung führenden Verfehlungen gerade selbst verursacht.
    Also – selbst schuld, würde ich da sagen. Und andere beschimpfen, statt sich selbst an der Nase zu nehmen, das ist überhaupt nicht fein.
    Ich anerkenne die Bemühungen der Ordnungshüter grundsätzlich. Allerdings gewinne ich der Sache noch einen Spaß ab und grinse die auf mich Zutretenden erst einmal an.
    Dieses Grinsen ist dann auch fester Bestandteil der kommenden Unterhaltung und macht mein Gegenüber in der Regel zunehmend unsicher bis nervös und der Beanstandende beginnt sich langsam Gedanken über eigene Unzulänglichkeiten zu machen. Schmutziges Gesicht? Hosentüre offen? Weiß der etwa, wo ich am Wochenende war? Noch schlimmeres?
    Das lenkt ziemlich von der Maßregelung anderer ab. Und meistens klappt das auch, ich werde ziemlich regelmäßig gleich wieder weggeschickt, wenn das Grinsen in unverhohlenes Feixen übergeht.
    Und dafür hat mich bisher noch kein Richter verurteilt.

  2. Von Lolita.Durrani:

    gute Ratschläge, soll aufbewahren für nächste Stau
    so habe aufgenommen auf:
    http://www.grundlich.de/11.html
    Und Schimpfen darf ja nie mit Kritik verwechseln

  3. Von Carsten aus Kassel:

    Waoh, da sollte man seine Worte wirklich gut wählen, sonst ist man schneller arm als man gucken kann!

 

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