„Wir haben zu viele kriminelle junge Ausländer“

Freitag 28. Mai 2010 von admin
Kategorie: Allgemein, Politik |
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dienstag_280510Ausgekocht!

Donnerlüttchen! Der beliebteste Politiker Deutschlands, Roland Koch, tritt zurück. Er hat keine Lust mehr auf Politik und geht in die Wirtschaft. Wie merkwürdig: Ich gehe in die Wirtschaft, wenn ich Lust auf Politik habe. Denn nirgendwo lässt es sich trefflicher diskutieren als an der Theke.

Herr Koch ist zudem ein Seelenverwandter von Oswalt Kolle. Beide haben brutalstmögliche Aufklärung versprochen. Möchte man aber herausfinden, wie es wirklich geht, muss man am Ende selber ran.

Von Herrn Koch stammen übrigens so berühmte Zitate wie:

„Wir haben zu viele kriminelle junge Ausländer“, wobei sich mir spontan die Frage stellt, ob man davon auch zu wenig haben kann.

Und über die Hessen sagt er:

„Wir sind die Fleißigsten, die Kreativsten und die Intelligentesten überhaupt. Und das werden wir Hessen uns auch von niemandem nehmen lassen.“

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Damit hat er sich in 15 anderen Bundesländern viele Freunde gemacht.

Und was sagte Frau Merkel (tatsächlich!) mal über Herrn Koch – natürlich ganz aus Versehen, war ja nur ein Freudscher Versprecher: „Lieber Roland Kotz!“

Bleibt die Frage: Was sage ich?

In meinem Newsletter „Sozialversicherung und Steuern“ habe ich die Leserinnen und Leser heute mit folgender Auskunft beglückt:

Der Koch packt ein, er hat genug,
denn seine Speisekammer ist nun leer.
Er springt auf einen anderen Zug,
nur kochen mag er jetzt nicht mehr.

Er will keine Suppe mehr versalzen.
Er will selber Salz wie Suppe sein.
Schon hört man ihn um einen neuen Posten balzen:
„Hallo Konzerne. Ich bin ein Star. Holt mich doch rein!“

Ob sie es tun, bleibt ungewiss.
Denn dieser Koch ist Suppenspucker.
Was er serviert, hat zu viel Biss,
und er hasst Unter-den-Deckel-Gucker.

Doch nun wird zum letzten Male aufserviert.
Ein Gang voll Galle, Gift und Bitterstoffen.
Die Kellnertruppe kommt herbeimarschiert
und schaut pflichtgemäß betroffen.

Doch in Wahrheit scharen sie,
denn die Kellner wollen Köche sein.
Vorne tun sie traurig wie noch nie –
Und hinten treten sie sich die Hintern ein.

Denn nur einer kann die Stelle kriegen.
Nur einer steht als Chef in der Kombüse.
Jetzt gilt es, die inneren Feinde zu besiegen.
Und das jüngere Gemüse.

Das Volk sieht’s mit Staunen,
mit Schulterzucken und irgendwie gequält.
Was bleibt, ist ein letztes, leises Raunen:
„Warum ham’ma die gewählt?“

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