So schützen Sie sich vor dem Risikofaktor Mitarbeiter
Montag 31. Mai 2010 von admin
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kontrolleIch will Ihnen nichts stehlen. Nicht einmal Ihre Zeit. Denn schließlich hören Sie diese Ausgabe von Steins Pod hoffentlich freiwillig. Aaaber:

Wenn es um Diebstahl geht, sind manche Unternehmen doch sehr arglos im Umgang mit … ihren Mitarbeitern. Denn eine aktuelle Studie Studie der Wirtschaftsberatungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers zusammen mit der Universität Halle zeigt:

Diebstahl, Unterschlagung oder Geheimnisverrat sind längst keine Seltenheit mehr in Deutschlands Betrieben. Kurzum: Der Mitarbeiter wird zum Risikofaktor.

  • Vermögensdelikte wie Betrug und Untreue mit 41 % sowie
  • Wettbewerbsdelikte wie Diebstahl vertraulicher Kundendaten (39 %)

führen die „Hitliste“ der kriminellen Straftaten von Arbeitnehmern an. Und die Täter sind nicht leicht auszumachen, denn:

Der typische Wirtschaftsstraftäter ist

  • sozial unauffällig,
  • um die 40 Jahre alt,
  • überwiegend männlich,
  • überdurchschnittlich gebildet und
  • gehört schon seit vielen Jahren dem Unternehmen an.

Sein Altersdurchschnitt liegt bei 45 Jahren mit 12 Jahren Unternehmenszugehörigkeit.

Die Täter stammen aus allen Hierarchie-Ebene. Denn:

  • 29 % gehören zum oberen
  • 38 % zum mittleren Management und immerhin
  • 33 % zählen zu den unteren Hierarchieebenen.

Das bedeutet für Sie:

Kontroll- und Präventionsmaßnahmen sollten sich stets auf alle Mitarbeiter beziehen. Ein Ver-trauensbonus für leitende oder langjährige Mitarbeiter ist empirisch nicht gerechtfertigt. Denn die Kombination aus Gier und günstiger Gelegenheit als Auslöser für eine Straftat, zieht sich ebenfalls durch alle Ebenen.

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Ein Kommentar zu “So schützen Sie sich vor dem Risikofaktor Mitarbeiter”

  1. Von lamer:

    Spontan würde ich sagen, dass eine ordentliche Unternehmenskultur deutlich billiger und gleichzeitig effektiver ist als die meisten Überwachungsmethoden.

    Wenn ich mir z. B. den Überwachungsskandal bei der Telekom anschaue, dann gibt mir das durchaus zu denken.

 

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