Steins Blog

21. Juli 2011

Denken Sie jetzt an Ihren Chef?

Der oberste Boss hat mehr Stress, als bislang angenommen. Das geht aus einer Studie von Wissenschaftlern der Universität Princeton hervor. Die Forscher haben die Konzentration von Testosteron und weiteren Stresshormonen gemessen.

Dabei hat das Chef-Dasein viele Vorteile. Man kommt leichter an die Futtertröge, man hat bei der Paarung den Vortritt, sagen die Forscher. Doch diese Position an der Spitze hat ihren Preis. So muss der Boss ständig seine Stellung gegen Möchtegern-Nachrücker behaupten. Das kostet offenbar eine Menge Energie und bedeutet eine Menge Stress.

Im Körper lösen solche Stress-Situationen eine Kette von hormonellen Reaktionen aus. Mit ihrer Hilfe mobilisiert der Körper die notwendige Energie, um den Stress zu bewältigen. Zu viel davon kann krank machen … Armer Chef. Denn auch bei Rangniederen wurde der Stresshormon-Level gemessen. Viel niedriger!

Und wenn es nur das wäre:

Bei den obersten Bossen fanden die Forscher regelmäßig wesentlich mehr Stresshormone als bei den Vizechefs. So muss der Boss ständig seine Position verteidigen und wie Strauss-Kahn um die Gunst der Damen kämpfen. Kurzum: Die Chefposition fordert ihren Preis.

Denken Sie gerade an Ihren Chef?

Tun Sie’s nicht. Die Studie wurde an Pavianen durchgeführt …

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