“Mama” wird verboten
Ich bin in großer Sorge. Der Verdacht liegt nahe, dass in einigen Jahren der Platz in Deutschlands Gefängnissen nicht mehr ausreichen wird. Die Behörden werden Platz schaffen müssen. Denn zigtausende Kinder sitzen dann ein. Zumindest die, die so unvorsichtig waren, als erstes Wort „Mama“ über ihre Lippen zu bringen… Denn „Mama“, das ist sexistisch – und wenn es nach dem Willen des Europarats geht, ein Wort, das absolut verboten gehört. Wer es in den Mund nimmt, macht sich eines schweren Vergehens strafbar. Egal ob alt oder jung! – „Mama“ geht gar nicht! Den ganzen Beitrag lesen »
Die garantierte Rente – wer soll das bezahlen…?
Peer Steinbrück war einmal Finanzminister in diesem Land. Und während seiner Zeit als Finanzminister hat er einen Kabinettsbeschluss mitgetragen, von dem er heute im Fernsehen sagt: „Ich hätte dagegen stimmen sollen“.
Rainer Brüderle ist Wirtschaftsminister in diesem Land. Und während seiner Zeit als Wirtschaftsminister sagt er: “Das müssen wir dringend wieder abschaffen.” Den ganzen Beitrag lesen »
Wieder mal witziges von Tante Ilonka
Karriere ist doch nicht schädlich … Zumindest scheint mir das meine Ihnen als Leser von „Steins Woche“ schon seit längerem bekannte Tante Ilonka zu meinen. Heute hat sie mir Folgendes geschickt:
Ein Rabe sitzt im Wald auf einem Ast. Kommt ein zweiter Rabe vorbei und fragt: „Was machst du denn da?“
„Nix, ich sitz nur da und schau blöd.“
„Klingt gut, das mach ich auch.“ Und der zweite Rabe setzt sich neben den ersten auf den Ast.
Helmut Schmidt zur heutigen politischen Generation
Worte, die ich unterschreiben kann
90 Jahre alt ist er. Und so hellwach, als wäre er 50. Sein Wort hat Gewicht. Denn seine Worte sind gewichtig. Ich spreche von Helmut Schmidt, Altkanzler dieser Republik. Vor- und Nachdenker. Jetzt hat er auf zeit.de Fragen zum aktuellen Stand der Politik beantwortet. Eine der Fragen lautete:
Wie die deutsche Nationalelf die Weltfinanzen gerettet hat
Bösen Gerüchten zufolge haben entnervte Ehefrauen in der letzten Woche verstärkt Kurzurlaube in Italien und Frankreich gebucht. Diese Länder gelten seit dem Ausscheiden ihrer Nationalmannschaften als WM-freie Zone. Nun steht auch England wieder auf dem Reiseplan. Auch hier hat die Begeisterung für die Weltmeisterschaft ein jähes Ende gefunden. Und zwar genau gestern Abend, als der Schiedsrichter das Spiel Deutschland gegen England abpfiff. Deutschland 4, England 1 Tor. Na ja, eigentlich 2. Aber wenn der Schiedsrichter nicht will, will er nicht. Manchmal will er ja auch, obwohl er gar nicht wollen dürfte. Wie damals, vor 44 seligen Jahren in Wembley. Nun sind wir quitt.
Rücktritt und Abschied von Horst Köhler- was sagen Sie?
Seit gestern steht Deutschland ohne Bundespräsidenten da. Böse Zungen behaupten: „Gab es denn vorher einen?“, doch diese Frage halte ich dem Amt des Bundespräsidenten gegenüber für respektlos – und natürlich denke ich angesichts dieser Frage deshalb auch sofort an meinen Rücktritt.
Müssen wir nur mehr Geld investieren – und schon wird alles gut?
Ich bin ein wenig motzig heute. Gerade habe ich mich durch „steinsblog.de“ geklickt, die Seite, auf der der Verlag freundlicherweise auch die Beiträge aus „Steins Woche“ einstellt. Und vielleicht erinnern Sie sich:
„Wir haben zu viele kriminelle junge Ausländer“
Donnerlüttchen! Der beliebteste Politiker Deutschlands, Roland Koch, tritt zurück. Er hat keine Lust mehr auf Politik und geht in die Wirtschaft. Wie merkwürdig: Ich gehe in die Wirtschaft, wenn ich Lust auf Politik habe. Denn nirgendwo lässt es sich trefflicher diskutieren als an der Theke.
Sichern Sie Ihr Geld. Geben Sie es aus!
Ich mache mir ernsthaft Sorgen. Um Ihr Geld. Um mein Geld … Denn gestern hat unsere Kanzlerin in ihrer Regierungserklärung sinngemäß gesagt: „Wir müssen das viele Geld für das Euro-Rettungspaket ausgeben, damit Ihr Geld sicher ist.“
Aha. Mein Geld wird also dadurch sicherer, dass es ausgegeben wird!
Wirkt die Zuwanderung wohlstandsverringernd für Deutschland?
Heute ist Feiertag – ein guter Tag also, um ein wenig den Schreibtisch aufzuräumen. Während ich den Stapel der aufgelaufenen Zeitschriften abarbeite, stolpere ich über folgendes Statement des Demografie-Experten Herwirg Birg – und mir stellt sich sofort die Frage – darf man das in Zeiten der politischen Correctness so sagen, oder nicht? Entscheiden Sie selbst:









