Wo stehen Sie in Bezug auf Ihren Chef?
Können Sie sich an den Gratis-Download erinnern, den ich Ihnen unter „Montag“ angeboten habe? Der GRATIS-Spezialreport „Mitarbeiterführung in Krisenzeiten – So vermeiden Sie die 10 schlimmsten Fehler“?
Letztendlich geht es darin ja darum, dass Sie als Führungskraft – sofern Sie eine sind oder noch eine werden möchten – entscheidend dafür verantwortlich sind, ob und wie Ihre Mitarbeiter arbeiten. Das bestätigt jetzt eine Studie, die mir heute in die Hände fällt. Demnach gilt:
„Lieben Sie jeden Menschen!“
Zufall oder nicht. Im Radio läuft gerade „Love, love me do“ von den Beatles. Und in der Wirtschaftswoche lese ich die Kolumne von Jack und Suzy Welch („Jack“ war einer der berühmtesten Manager der Welt, „Suzy“ ist seine Tochter und muss halt irgendwie beschäftigt werden) mit der Überschrift „Finger weg vom Computer“. Zwei Tipps nehme ich mit. Der erste:
Was der Chef wirklich meint!
Phrast Ihr Chef oder spricht er mit Ihnen?
Die Woche fängt ja richtig gut an! Kaum schlage ich die Zeitung auf, schon springt mir die Headline entgegen: „So entlarven Sie die Chef-Phrasen”. Das klingt interessant. Erstens, weil ich im Laufe der Jahre selber ganze Reihen von Chefs hatte – und zweitens, weil ich später selber Chef gewesen bin.
Haben Sie SO einen oder so einen Chef?
Am Sonntag hat meine Schwester angerufen. Sie beschwerte sich bitterlich. Sie hat einen neuen Chef. „Der ist ein richtiges Ar…l…”, sagte sie. „Jaja”, antwortete ich. „Den Charakter eines Menschen erkennt man erst dann, wenn man ihn als Vorgesetzten hat”. Das hat übrigens Erich Maria Remarque gesagt.
Wenn Sie einen Kollegen oder Mitarbeiter nicht riechen können…
Etikette, Etikette oder: Hau ab, du stinkst!
Hatten Sie schon mal eine Kollegin oder einen Kollegen, die/der so richtig müffelte. Und das nicht nur ausnahmsweise mal an einem Tag aufgrund einer durchzechten Nacht oder eines Ehestreites mit anschließendem Ausschluss aus der Wohnung, sondern dauerhaft?
Meine Schwester rief gerade an und jammerte mir die Ohren über eine solche Kollegin vor. „Ich leg der mal ein Deo in die Schublade”, so ihre Idee.
Ist Eisholen wirklich verboten?
Ich oute mich mal. Eigentlich berate ich in meinen Newslettern Arbeitgeber. Doch als Ausgleich sozusagen habe ich mich in einem der Wissensforen für Arbeitnehmer als „Experte” angemeldet. Das sind die Foren, in denen Arbeitnehmer ihre arbeitsrechtlichen Fragen loswerden können und hoffentlich auch beantwortet bekommen. Doch bei manchen Fragen stehen mir gelegentlich die letzten, mir noch verbliebenen Haare zu Berge. Nicht wegen der Fragen, sondern wegen der Sachverhalte.
Kündigung wegen Fehlverhalten in der Freizeit rechtens?
Unter Kollegen verboten, zu Hause erlaubt
Arbeitsrecht ist eine herrlich komplizierte Sache. Gott sei Dank. Ich lebe ja davon. Nichtsdestotrotz möchte ich Ihnen eine Aufgabe geben:
Stellen Sie sich vor, in Ihrem Unternehmen beschäftigen Sie ein Ex-Ehepaar. Sie arbeitet im Lager, er in der Produktion. Trotz Scheidung ist bislang nichts passiert. Arbeitsrechtlich, meine ich.
Knutschen vor der Kantine geht gar nicht! Aber…
Liebe am Arbeitsplatz und das liebe Arbeitsrecht
Das Wochenende habe ich in der Steiermark verbracht. Genauer: in Kitzeck, dem höchstgelegenen Weinanbaugebiet Europas. Herrliche Landschaft. Und sehr viele Buschenschänken. Das sind Schänken, in denen der Winzer seinen eigenen Wein ausschenkt – und alles auf den Tisch bringen darf, was er selber produziert oder im Keller bevorratet. Deshalb gibt es auch nur kaltes Essen. Würde es erwärmt, wäre die Buschenschänke keine Buschenschänke mehr, sondern ein Restaurant. Denn dann würde das Essen ja auch zubereitet … Schon würde das Finanzamt die Hand aufhalten und die Gewerbeaufsicht vorbeischauen.
Winkelmanns Karrierechancen
Ach es ist wieder herrlich. Ich liebe Zugfahren. Und wenn Sie regelmäßiger Leser von Steins Woche sind, wissen Sie auch, wie sehr ich das Zugfahren liebe. Man lernt so viele Menschen kennen. Allein vom Zuhören.
Heute ist es wieder so weit. Ich sitze im ICE von München nach Köln und hinter mir sitzt ein Mann mit Brille, Schnäuzer, zurückgekämmten Haar und strengem Gesicht, das Handy in steilem Winkel an das Ohr haltend und – telefoniert.
Meine 12 Lieblingsbeleidigungen
Diese Woche scheint E-Mail-Woche zu sein. Aber diese Anfrage hat wirklich Spaß gemacht – auch wenn sie einen ganz anderen meiner Newsletter betrifft.
Für den Verband der Redenschreiber deutscher Sprache gebe ich den (für Leser kostenlosen) Rede-Newsletter heraus. Hier finden Sie Tipps zum Redenschreiben, Redenhalten und – natürlich – rund um Rede-Trends, gute Präsentationen und typische Situationen um den Rede- oder Präsentationsanlass.








