Die Macht der Kleinanzeige
Wie Sie vielleicht wissen, beschäftige ich mich von Berufs wegen auch mit dem Thema Werbung. Einer meiner „Lehrherren“ in Sachen Werbung schwörte – und tut es immer noch – auf die Macht der Kleinanzeige. Er hat Recht. Denn heute wurde mir diese echte Anzeige zugemailt. Drum merke: Auch kleine Dinge können Großes bewirken. Oder so …
Was meinen Sie, wer das hier geschrieben hat?
Gut, ich gebe es zu. In der letzten Ausgabe habe ich ein wenig despektierlich über den Weltfrauentag geschrieben … Aber warum schreibt mir heute ein unbekannter Leser (oder eine unbekannte Leserin) das hier:
Welche Empfehlungen geben Sie in solchen Situationen?
Es gibt zwei Dinge in meinem Leben, die – treue Leser dieses Newsletters wissen es – ein von mir vollkommen unabhängiges Leben führen: mein Schlüssel und mein Portemonnaie. Nie sind sie da, wo ich sie zuletzt abgelegt habe. Sie treiben sich, kaum dass wir zu Hause sind, wild in der Gegend herum und tauchen an den merkwürdigsten Plätzen wieder auf.
Unter welchen Umständen haben Sie sich in Ihren Partner verliebt?
Jetzt überlegen Sie aber mal bitte genau: Wann haben Sie den Menschen an Ihrer Seite kennengelernt? In einer Stress-Situation – oder eher in einem relaxten Moment?
Wenn Sie gerade unzufrieden mit dem Menschen an Ihrer Seite sind – tja schade, da waren Sie wohl im Stress, als sie diesen kennenlernten. Und schwups ist es passiert: Sie haben sich völlig falsch verliebt …
Was halten Sie vom Weltfrauentag?
Dass heute Weltfrauentag ist, weiß ich ausführlich in den Newslettern „Personal-News“, „F.A.Q. Personal Daily – Ihre Frage bitte“ und „Sozialversicherung und Lohnsteuer aktuell“ zu würdigen. (Newsletter, die Sie übrigens auch kostenlos abonnieren können, falls noch nicht geschehen. Klicken Sie einfach den jeweiligen Titel an. Die Newsletter sind natürlich kostenlos.)
Viele Paare sind in Bezug auf das Umarmen regelrechte Problemfälle
Wissen Sie, was wertvoller als ein Kuss ist? Eine Umarmung. Das sage nicht ich, das sagt ein amerikanischer Psychologe. Sein Name „Schnarch“ – wobei es hier jetzt nichts zum Grinsen gibt, denn „Schnarch“ wird das nur im Englisch des Ministerpräsidenten Oetinger gesprochen, Amerikaner sagen: „Snortsch“.
Brauchen Männer einen Männerbeauftragten?
„Der Mann hat Recht!“, rufe ich spontan und haue so fest mit der Faust auf den Tisch, dass meine Kaffeetasse einen kleinen Hüpfer macht. Sofort kommt meine Holde herbeigesaust. Sie findet es im Allgemeinen wahnsinnig interessant, wenn ich mich aufrege. Weil sie in der Regel gänzlich anderer Meinung über meinen Aufreger ist – womit wir uns in der Regel schon nach allerkürzester Zeit beide aufregen können. Sie darüber, dass ich mich über „so etwas“ aufrege – und ich mich darüber, dass sie sich darüber aufgeregt, dass ich mich über so etwas aufrege …
Erfahren Sie neue Wege Ihr Talent zeigen zu können!
Ich gehe heute einkaufen. Das an sich ist ja nichts Besonderes … Aus meiner „Studien-Orgie“ vom Montag weiß ich ja, dass Männer ihre Wohnung 1 Stunde und 52 Minuten in der Woche putzen und Frauen mehr als doppelt so viel Zeit dafür investieren. Weshalb Frauen bei einem Lottogewinn eine Haushaltshilfe einstellen, Männer hingegen sich ein Luxusauto anschaffen würden … Und ich weiß auch, dass Männer, wenn sie sich dann im gemeinsamen Haushalt an der Hausarbeit beteiligen, am häufigsten Lebensmittel einkaufen gehen (20 Prozent). Nur sechs Prozent der Männer waschen ab, gerade zwei Prozent bügeln oder bedienen die Waschmaschine…
Frau/Mann-Studien: Finden Sie sich darin wieder?
Es gibt immer neue Studien, die verblüffende Dinge enthüllen. Die bringen dann Sache hervor wie: Männer schätzen Humor bei Frauen mehr als gutes Aussehen (72 Prozent). Treue (57,2 Prozent) findet die Mehrzahl in einer Beziehung wichtiger als Freiheit (24 Prozent).
Wieso ist Klatsch gesund und macht glücklich?
Wie Sie ganz schnell gesund und glücklich werden
Nun ist es raus. Soziologen haben herausgefunden: Wer tratscht, ist glücklich. Das steht schwarz auf weiß in meiner Morgenzeitung. Allerdings fallen mir spontan all die Menschen ein, über die getratscht wird. Die sind, glaube ich, gelegentlich etwas weniger glücklich. Aber das macht nichts, denn um die geht es hier ja nicht. Denn wenn ich die Studie des Soziologen Christian Schuldt , der im Übrigen für mögliche Falschinterpretationen schon jetzt alle Schuld von sich weist, richtig verstehe, ist Klatsch das, was die Welt zusammenhält.










