Wie generös ist Hartz IV im internationalen Vergleich?
Da hatte ich mir ja fest vorgenommen, nicht mehr über das Thema „Hartz-IV“ zu schreiben. Zumindest vorläufig nicht. Und da flattert mir heute die Pressemitteilung über gleich zwei neue Studien ins Haus. Und jetzt ist es damit amtlich: Arbeiten lohnt sich nicht mehr … Na ja, zumindest nicht für alle.
Sollen HartzIV-Bezieher stärker zur Arbeit herangezogen werden?
Harzt Ihr noch oder arbeitet Ihr schon?
Am Wochenende wurde in der Familie heiß diskutiert. Das Thema: Roland Koch und Hartz IV. Der hessische Ministerpräsident hat eine große Lippe riskiert. Er findet, dass Hartz-IV-Empfänger stärker als bisher üblich zur Arbeit herangezogen werden müssen. Denn er findet es belastend, dass Hartz-IV-Empfänger den Steuerzahler belasten, ohne für diese belastende Belastung eine Gegenleistung für die Gemeinschaft zu erbringen.
Finden Sie diesen Witz auch so unlustig?
Der unanständige Witz
In Regierungskreisen gibt es einen Witz, der als besonders empörend und abstoßend, als „die Wahrheit verkennend“ und „bösartig“ empfunden wird. Hier ist er:
Ein Mann liegt beim Psychiater auf der Couch. „Herr Doktor, ich bin fix und fertig …“
„Was machen Sie denn so?“, will der Psychiater wissen.
Der Mann antwortet: „Ich habe eine Villa am Bodensee, ein Ferienhaus an der Cote d’Azur. Ich fahre einen Porsche Cayenne, meine Frau einen Audi A8. Unsere beiden Söhne studieren in Harvard. Unsere Yacht liegt auf Mallorca.“
Wie stehen Sie dazu, dass die GEZ erhöht werden soll?
Unabhängige Berichterstattung kostet eben
Das System der Rundfunkgebühren soll „grundlegend reformiert werden“. Haben die Ministerpräsidenten der Länder besprochen. Und wenn Politiker sagen: „Reform“, dann meinen sie: „Wir wollen mehr Geld von euch!“ So auch in diesem Fall … Denn die „Reform“ der Rundfunkgebühren sieht so aus:
Wieso stinkt Geld eigentlich nicht?
Offensichtlich führt die Wirtschaftskrise im Bankensektor zu erstaunlichen Auswirkungen. In Russland ist eine Bank gerade stolzer Besitzer von 40.000 Schweinen geworden. Ein Landwirt, der seine Kredite nicht mehr bedienen kann, hat die Schweine seiner Bank vermacht.
Die Banker sind etwas verwirrt. Sie stellen gerade fest, dass der Unterschied zwischen lebenden Schweinen und den banküblichen Schweinereien doch recht groß ist. Zumal sich der gemeine Banker in der Regel mit anderen Viechern wesentlich besser auskennt und deren Hege und Pflege mit einer gewissen Intensität betreibt.
Melkkühe zum Beispiel. Diese Spezies ist dem Banker wohl bekannt und wird, je nach Größe des Euters, sogar von speziellen „Key Accountern“ betreut. Aus gutem Grund: Melkkühe sind der Schlüssel zum Bonus.
Wissen Sie über Ihre Rente Bescheid?
Rentenlüge
Am Abend nehme ich mir die Zeit, meine Lieblingsseiten im Internet durchzublättern. Bild.de gehört auch dazu. Dazu stehe ich.
Beim Herunterscrollen stoße ich auf eine Meldung, die mir ein Gespräch wieder in Erinnerung bringt, das ich vor einigen Jahren mit einer Mitarbeiterin der Stadt Bonn geführt habe. Sie war damals in der Rentenstelle tätig.
Den ganzen Beitrag lesen »
Was bringt die Politiker zu diesen Ankündigungen?
Zahltag
Beim Anschauen des Nachtjournals fällt mir die Kinnlade herunter … Was in aller Welt ist das denn? Peer Steinbrück, unser in Steueroasen wie Karies geliebter Finanzminister, verkündet in einer Pressekonferenz, dass es nach der Wahl wohl doch Heulen und Zähneklappern geben wird, weil der Staat ein neues Spar- und Finanzierungspaket wird schnüren müssen. Will heißen: „Zieht euch warm an, nach der Wahl werden die Steuern und Abgaben bitter steigen.“
Woran ist Wiedeking letztendlich gescheitert?
Darf ein einzelner Mann 50 Millionen Euro Abfindung bekommen? Diese Frage wird heute in vielen Blogs und Diskussionsforen diskutiert. Warum eigentlich? Dem scheidenden Porsche-Chef Wiedeking bleibt doch mit dieser Abfindung kaum was zum Leben. Das muss alles versteuert werden. Dann soll die Hälfte in eine Stiftung wandern …
Ein Wirtschaftsjournalist des Radiosenders SWR3 hat es schnell ausgerechnet:
Privat bleiben Wendelin Wiedeking von der Abfindung wohl gerade einmal 7 Millionen Euro. Der arme Mann wird sich aber ganz schön einschränken müssen. Und was, wenn er sein Dienstauto nicht behalten darf? Dann schlägt das Schicksal aber nochmals viel härter zu …
Schlechte Zahlungsmoral in der deutschen Wirtschaft
Immer mit gutem Beispiel voran
Wenn ich ganz ehrlich bin – ich finde das unglaublich! Franz Müntefering (SPD) stellt sich hin und sagt: „Nun ist der Staat gefordert. Er muss alles tun, um die Betriebe im Land zu stützen und zu schützen.”
Und Angela Merkel (CDU) pflichtet bei: „Es ist jetzt die dringlichste Aufgabe des Staates, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass die hier ansässigen Unternehmen – und damit Arbeitgeber – Rahmenbedingungen vorfinden, die es ihnen möglich machen, auch in diesen Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise zu bestehen.”
Neues Grundsatz-Urteil vom Bundesarbeitsgericht!
Offensichtlich bin ich nicht der einzige Mensch, der sich diskriminiert fühlt (siehe Dienstag). Denn die Richter am Bundesarbeitsgericht beschäftigen sich heute mit dem Fall eines Mannes, der sich ebenfalls als Diskriminierungsopfer betrachtet. Was ist geschehen?
Der Betriebsteil, in dem der Mann arbeitet, wurde geschlossen. Um die schlimme Folge für die Arbeitnehmer (Job weg) wenigstens ein wenig abzumildern, hatte der Betriebsrat mit dem Arbeitgeber einen Sozialplan mit Sozialplanabfindung für alle betroffenen Arbeitnehmer ausgehandelt.





