Ist diese Gehaltszusage verbindlich oder nicht, das ist hier die Frage!
Die Frage: Unsere Abteilungsleiterin hat einem unserer Arbeitnehmer eine Lohnerhöhung für den Fall angeboten, dass dieser eine bestimmte Aufgabe übernimmt. Dadurch wollte sie ihn definitiv „locken“. Wir sind mit diesem Angebot aber nicht einverstanden:
Erstens hat die Abteilungsleiterin gar keine Befugnis in Sachen Lohn und Gehalt; zweitens weiß sie, dass wir tarifgebunden sind. Und drittens steht im Arbeitsvertrag, dass von Tarifbestimmungen abweichende Gehaltsvereinbarungen vom Arbeitgeber zu genehmigen sind. Sind wir dennoch an ihre Zusage gebunden? Den ganzen Beitrag lesen »
Wie viel Lohn für Teilzeitkräfte bei Fortbildung?
Die Frage: Wir haben unsere Mitarbeiter auf eine Weiterbildung gesandt, die von 9.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr mit einer Stunde Pause dauerte. Nun stellt sich die Frage, wie das zu vergüten ist. Wir haben bisher in solchen Fällen nur die individuell ausgefallene tägliche Arbeitszeit vergütet. Bei einer Teilzeitkraft, die 4 Stunden am Tag gearbeitet hätte, haben wir also trotz 7 Stunden Weiterbildung nur 4 Stunden gutgeschrieben. Ist das so richtig? Den ganzen Beitrag lesen »
Arbeitszeit 50 Stunden – Lohnnachforderung okay?
Die Frage: Wir haben ein kleines Umzugsunternehmen. Zwei unserer ehemaligen Mitarbeiter verlangen nun eine Lohnnachzahlung. Wir hatten im Vertrag festgehalten dass die Arbeitszeit ca. 50 Stunden pro Woche beträgt, wenn genug Arbeit da ist. Jedoch waren Monate dabei, in denen es weniger Stunden waren. Dann wurden auch nur die gearbeiteten Stunden bezahlt.
Haben die nun Anspruch auf Lohnnachzahlung? Es wurde ja nur ca. 50 Stunden eingeschrieben. Den ganzen Beitrag lesen »
„Dürfen wir das Lohngequatsche wirklich nicht verbieten?“
Die Frage: Wir haben unseren Mitarbeitern verboten, über ihr Gehalt zu sprechen. Nun meinte ein Arbeitnehmer, wir können verbieten, was wir wollen – eine solche Regelung würde gar nicht gelten. Hat er Recht? Den ganzen Beitrag lesen »
Gehaltserhöhung für „Befristete“: Alle oder nicht, das ist hier die Frage
Die Frage: Anknüpfend an Ihre Antwort zur Frage am 01.03.10, dass auch befristet eingestellten Arbeitnehmern allgemeine Lohn- und Gehaltserhöhungen zustehen, ohne die Befristung zu gefährden, wollte ich noch mal genau wissen, ob das nur für sachgrundlos befristete Arbeitsverträge zutrifft oder eben für alle befristeten Vereinbarungen (ausgenommen natürlich Verträge, die dazu klare Formulierungen beinhalten). Entsprechend § 4 TzBfG würde ich sagen, es trifft auf alle befristeten Arbeitsverträge zu. Was sind dann aber sachliche Gründe, die eine unterschiedliche Behandlung rechtfertigen könnten? Den ganzen Beitrag lesen »
Dürfen Sie private Handykosten vom Lohn abziehen?
Die Frage: Ist die private Nutzung von firmeneigenen Handys generell untersagt oder bedarf es einer diesbezüglichen Arbeitsanweisung? Wir haben ca. 30 Firmenhandys, die zwar über eine Flatrate verfügen, trotzdem kommt es immer wieder zu “Ausreißern”, von einzelnen Nutzern, z. B. wenn in fremde Netze (und ganz offensichtlich privat) telefoniert wird. Für jede Nummer haben wir Einzelverbindungsnachweise. Nun will die Geschäftsleitung die „Mehrkosten” generell vom Lohn abziehen, wogegen ich, ohne eine vorherige Ankündigung und Anweisung, Bedenken habe. Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Den ganzen Beitrag lesen »
Wann sind Zahlungen für Feiertagsarbeit steuerfrei?
Die Frage: Ein Mitarbeiter wird im laufenden Jahr noch mehrfach an Feiertagen arbeiten und hat dies auch bereits getan. Alle meine Mitarbeiter haben ein Wahlrecht zwischen Lohnzuschlägen für Feiertagsarbeit und Freizeitausgleich. Besteht die Gefahr, dass die 400-€-Grenze von Mini-Jobbern überschritten wird, wenn sich der Arbeitnehmer für die Lohnzuschläge entscheidet? Den ganzen Beitrag lesen »
Reisezeiten vor oder nach der Arbeit – was zählt dazu?
Die Frage: Einer unserer Mitarbeiter besucht berufsmäßig Kunden. Bislang startete er seine Besuche von unserer Filiale in Hamburg aus. Die wird nun geschlossen. Deshalb soll er zukünftig vom Home-Office aus starten. Da damit die Wege zur Arbeitsstelle wegfallen, wollen wir ihm die ersten 30 Minuten nicht vergüten. Er sagt, wir müssen. Wie ist die rechtliche Lage? Den ganzen Beitrag lesen »
Finden Sie, dass das Leben in diesem Land ungerecht ist?
Finden Sie, dass das Leben in diesem Land ungerecht ist? Wenn ja, befinden Sie sich, wie ich seit heute weiß, in allerbester Gesellschaft! Denn: 53 Prozent aller Deutschen sind der Auffassung, dass es hierzulande nicht gerecht zugeht. Gefragt haben der „Stern“ und der Fernsehsender RTL.
Ergebnis:
Erfreuliches Urteil vom Bundesarbeitsgericht!!
Heute haben sich die Richter am Bundesarbeitsgericht Gedanken zu der Frage gemacht, wann ein Arbeitgeber Arbeitnehmer ungleich behandeln darf. Und ich muss ganz ehrlich sagen: Die Entscheidung gefällt mir! Es geht um folgenden Sachverhalt:
Einem Unternehmen ging es im Jahr 2003 nicht so doll. Deshalb ging der Arbeitgeber auf die Arbeitnehmer zu und bat sie, einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zuzustimmen. Mehr arbeiten, weniger Lohn. „Damit können wir es schaffen”, so die Ankündigung. Von den 300 Arbeitnehmern stimmten bis auf 14 alle zu.
Als es dem Unternehmen 2005 tatsächlich wieder besser ging, gewährte der Arbeitgeber allen Arbeitnehmern, die der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zugestimmt hatten, eine freiwillige Lohnerhöhung von 2,5 %, um die Einkommensverluste wenigstens teilweise wieder auszugleichen.



