Sichern Sie Ihr Geld. Geben Sie es aus!
Ich mache mir ernsthaft Sorgen. Um Ihr Geld. Um mein Geld … Denn gestern hat unsere Kanzlerin in ihrer Regierungserklärung sinngemäß gesagt: „Wir müssen das viele Geld für das Euro-Rettungspaket ausgeben, damit Ihr Geld sicher ist.“
Aha. Mein Geld wird also dadurch sicherer, dass es ausgegeben wird!
So erkennen Sie Geld aus Griechenland
Aus der beliebten Rubrik bin ich heute über etwas Interessantes gestolpert. Es passt in die Rubrik: „Hätten Sie das gewusst?“ Und es dreht sich – wie passend (oder unpassend …) , um den Euro. Fast nahtlos im Anschluss zur Europoly-Geschichte vom Dienstag. Hintergrund:
Absurdes Geldspiel in Europa
Natürlich lese ich – schon allein aus Berufsgründen – jeden Tag eine Menge E-Mail-Newsletter. Und Sie kennen das selber: Manche klickt man weg, andere liest man.
Wolfgang Schäuble hat eine Idee
Sie haben wohl lange zusammen gesessen. Die Regierungskoalitionäre. Dort, im Kanzleramt …
„Wir müssen was tun“, sagt die Kanzlerin aufgeregt. „Wir müssen ein Zeichen setzen.“
„Das ist mir jetzt gar nicht recht“, mault Guido Westerwelle. „Erst heißt es, wir sollen gar nichts tun. Jetzt heißt es, wir sollen was tun. Wie soll ich diesen Kursschwenk meinen Leuten beibringen?“
„Keine Panik“, antwortet Wolfgang Schäuble. „Ich habe eine Idee.“
Ausbleibende Kündigungswelle verblüfft Experten
Ist denn auf nichts in der Welt mehr Verlass? Was sind das bloß für Zeiten? Ich werde eine spontane Protest-Demo organisieren … irgendetwas muss man doch tun … als verantwortungsvoller Mensch darf man hier doch nicht einfach zuschauen …
Da haben wochenlang die bestbezahlten Experten der europäischen Union, der Bundesregierung, der Hans-Böckler-Stiftung und die Klasse 4a der Erich-Kästner-Grundschule davor gewarnt, dass mit dem nahenden Ende der Wirtschaftskrise die Arbeitslosigkeit in ungeahnte Höhen schnellen wird und dass Deutschlands Arbeitgeber mit Massenentlassungen das Land in ein Chaos stürzen werden …
Warum GM Opel nun doch behalten will
Kennen Sie diesen Spruch auch? Wir haben ihn früher immer auf dem Schulhof gerufen. „Jeder Popel fährt ’nen Opel.“ Das hatte zwar nicht direkt etwas mit dieser Automarke zu tun, es reimte sich aber so schön.
„Schön reimen“ fand ich schon immer prima. Deshalb habe ich noch viel früher meine Kindergärtnerin Klara auch immer „Klärchen, Gummibärchen“ gerufen. (Wie ich hörte, musste sie sich fünfundzwanzig Jahre später aufgrund der traumatischen Ereignisse ihrer ersten Berufsjahre frühpensionieren lassen.)
Wieso stinkt Geld eigentlich nicht?
Offensichtlich führt die Wirtschaftskrise im Bankensektor zu erstaunlichen Auswirkungen. In Russland ist eine Bank gerade stolzer Besitzer von 40.000 Schweinen geworden. Ein Landwirt, der seine Kredite nicht mehr bedienen kann, hat die Schweine seiner Bank vermacht.
Die Banker sind etwas verwirrt. Sie stellen gerade fest, dass der Unterschied zwischen lebenden Schweinen und den banküblichen Schweinereien doch recht groß ist. Zumal sich der gemeine Banker in der Regel mit anderen Viechern wesentlich besser auskennt und deren Hege und Pflege mit einer gewissen Intensität betreibt.
Melkkühe zum Beispiel. Diese Spezies ist dem Banker wohl bekannt und wird, je nach Größe des Euters, sogar von speziellen „Key Accountern“ betreut. Aus gutem Grund: Melkkühe sind der Schlüssel zum Bonus.
Welche Erfahrung haben Sie mit Karstadt gemacht?
Von meinem Schuh-Erlebnis gestern habe ich ja bereits berichtet. Doch bei dem Bummel durch Düsseldorf sind wir natürlich auch an der Karstadt-Filiale vorbeigekommen. „Die Firma ist insolvent”, habe ich meinen Gästen erklärt.
„Da gehe ich sowieso nicht mehr rein”, bekam ich von unserem Besuch aus Österreich zu hören. „Wir waren mal in der Filiale in München. Die Verkäufer waren so etwas von unfreundlich. Daraufhin hat uns der Laden nicht mehr gesehen!”
Merkwürdigerweise habe ich diese Äußerungen in den letzten Wochen sehr häufig gehört. Eigentlich immer, wenn ich mich mit anderen Menschen über Karstadt unterhielt.
Pleite und dann doch gewinnträchtig?
Heute Morgen lese ich in der Financial Times Deutschland, dass Karstadt plötzlich wieder Gewinne macht. Dazu schreibe ich in meinem (kostenlosen) Newsletter „Arbeitsrecht und Führung” (wenn Sie ihn mal anschauen möchten, einfach hier klicken):
Was denn nun? Erst pleite und dann doch gewinnträchtig? Wenn Sie heute die Financial Times Deutschland aufschlagen, können Sie erfahren, dass die Karstadt-Kaufhäuser des zerbröselnden Arcandor-Konzerns angeblich besser laufen als bekannt. Nach FTD-Informationen hat die Sparte im ersten Halbjahr des bis März laufenden Geschäftsjahrs einen operativen Gewinn von 7 Mio. Euro eingefahren. Zum Vergleich: Im gesamten vorigen Geschäftsjahr hatte Karstadt operativ einen Verlust von 272 Mio. Euro erlitten.
Versteckte Preiserhöhungen!
Ich will nicht beschissen werden!
Heute hat die Bild-Zeitung eine interessante Aufstellung. Und ich fühle mich gleich schlecht. Weil ich es hasse, verar… zu werden. Mal ganz ehrlich:
Ich weiß ja nicht, in welcher Branche Sie tätig sind, aber ich wette mal, dass Sie sich derzeit Preiserhöhungen von 11 oder 25 % nicht leisten können. Weil Ihre Kunden Ihnen dann gehörig einen Vogel zeigen würden. Oder?
Warum können das denn aber die Lebensmittelfuzzies? Und das auch noch ungeniert? Und zwar so, dass wir als Verbraucher das erst einmal gar nicht bemerken!










